Unsere Schule verwandelte sich zum zweiten Mal in ein Zentrum lebhafter Diskussionen: Der Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ für die Altersgruppe I (Jahrgänge 9 und 10) fand statt. Mit viel Engagement, klugen Argumenten und einer Portion Nervenkitzel traten unsere Schülerinnen und Schüler in mehreren von den Lehrerinnen Karina Schöpflin und Kerstin Wierich organisierten Debatten gegeneinander an.
Der Ablauf des Tages
In der erste lautete die Streitfrage:
„Soll es einen alljährlichen Schüleraustausch zwischen alten und neuen Bundesländern geben?“
In zwei parallelen Debatten lieferten sich die Teams spannende Wortgefechte. Es ging um kulturellen Austausch, Kosten und die Frage, wie man Vorurteile abbauen kann. Die Argumente waren vielfältig – von „mehr Verständnis füreinander“ bis hin zu „zu hoher organisatorischer Aufwand“.
Nach einem musikalischen Beitrag und der Bekanntgabe der Ergebnisse ging es in die Rückrunde. Diesmal stand eine sehr praxisnahe Frage im Mittelpunkt:
„Sollen Schülerinnen und Schüler ihre Schule selbst putzen?“
Hier wurde leidenschaftlich über Verantwortung, Hygiene und Gerechtigkeit diskutiert. Einige sahen darin eine Chance für mehr Gemeinschaftssinn, andere warnten vor Überlastung und fehlender Professionalität.
Das große Finale
Es folgte das Schulfinale in der F-Halle. Die Streitfrage lautete:
„Soll eine allgemeine Dienstpflicht für Jugendliche eingeführt werden?“
Die Finalisten zeigten beeindruckende rhetorische Fähigkeiten und überzeugten mit gut recherchierten Argumenten. Es ging um gesellschaftlichen Zusammenhalt, Freiheit und die Frage, wie junge Menschen Verantwortung übernehmen können.
Gegen starke Mitstreiter*innen setzte sich Nele aus der 10b als Schulsiegerin durch. Herzlichen Glückwunsch!
Ein Tag voller Engagement
Zwischen den Debatten sorgten musikalische Beiträge für eine entspannte Atmosphäre. Die Jury, bestehend aus Lehrkräften und älteren Schülern, bewertete die Leistungen fair und professionell. Auch die Zeitwächter hatten alles im Griff, sodass der Zeitplan eingehalten wurde.
Am Ende des Tages standen die Sieger fest – doch eigentlich gab es nur Gewinner: Alle Teilnehmenden haben gezeigt, wie wichtig es ist, sich eine eigene Meinung zu bilden und diese respektvoll zu vertreten.
Herzlichen Glückwunsch an alle Debattierenden und ein großes Dankeschön an alle, die durch ihren Einsatz diese tolle Veranstaltung möglich gemacht haben!
Wir freuen uns schon auf die nächste Runde und sind gespannt, welche Themen uns dann erwarten.


