Der Abiturjahrgang 2027 hat in der vorletzten September-Woche seine Abschlussfahrt zum Gardasee in Italien gemacht. Mit insgesamt 59 Schülern und Schülerinnen plus vier Lehrkräften fuhren wir um 23 Uhr los mit einer 14-stündigen Busfahrt, die vor uns lag. Während der Hinfahrt wurde eifrig Musik gehört und fleißig mitgesungen. Schlaf war nicht bei jedem möglich, obwohl er manche eingeholt hat. Kaum sind wir angekommen, durften wir überraschenderweise bereits unsere Zimmer belegen und sind dann kurzerhand in den Pool gesprungen. Zum großen See ging es gegen Abend, wo man freiwillig ins Wasser gehen durfte, jedoch war Vorsicht geboten, da einige Steine auf dem Boden des Sees lagen. Der Gardasee bot von der Stadt bis hin zum Gebirge alles und hatte somit eine vielfältige Auswahl an Möglichkeiten. Um den Garadasee besser kennenzulernen wurde eine Fährentour auf der Süd-Ost-Seite unternommen. Diese bereitete Vergnügen bzw. Übelkeit bei manch einem. Aber die sehenswerten Orte Baldorino und Sirmione ließen alles andere vergessen.
Auf einer Reise nach Italien darf Venedig natürlich nicht fehlen, weshalb wir mit Bus und Fähre übergesetzt sind. Erstaunlich war die Art des Transfers. Autos gab es selten bis gar nicht, während Boote die hauptsächlichen Verkehrsmittel sind. Dementsprechend konnte man sich zwar eine Fahrt buchen, diese wäre aber sauteuer! Von der umfangreichen Führung sind leider nur Fetzen hängengeblieben. Der Gang durch die Stadt führte zu einer massiver Reizüberflutung, gefüllt mit Kultur, Informationen und riesigen Menschenmengen.
Zur Mitte der Fahrt ging es zum Spiazzi, wo wir uns eine Kirche samt Gottesdienst angeschaut haben, dem wir überraschenderweise folgen konnten. Da es ja auch sehr gebirgig ist, war der Abstieg äußerst steinig und krakselig. Ganz ohne Ausrutscher ging es natürlich nicht, aber alle sind mit dem Leben davongekommen.
Am letzten richtigen Tag wurden zwei Geburtstage gefeiert, von einer Schülerin und einer Lehrkraft.
Einen schönen Abschluss haben wir mit einem gemeinsamen Pizza-Essen gemacht.
Die Fahrt wurde geprägt von Spaß und Harmonie, trotz verschiedener Gruppen. Fast jeden Tag gab es irgendwo Nudeln mit Pesto. Teilweise waren kurze Nächte dabei, jedoch nicht im negativen Sinne. Die Fahrt zum Gardasee war interessant, gemeinschaftlich und eine wunderschöne Zeit!
(Bericht von Lina, Q2)

